Fachstelle für Lohnausgleich

Lohngleichheit? Hier eine Anleitung für Carmen Walker Späh...

Leider verdienen Frauen auch heutzutage immer noch bis zu 1300 Franken weniger monatlich als ihre männlichen Berufskollegen. Der 22. Februar, der Equal Pay Day, ist der Tag, an dem auf diese Lohnunterschiede zwischen Frau und Mann aufmerksam gemacht wird.

Die Unia Zürich-Schaffhausen nimmt den Equal Pay Day zum Anlass, um im Namen der «Fachstelle für Lohnausgleich» an Zürcher Politiker*innen einen Brief zu verschicken. Denn sie hätten es in der Hand endlich etwas gegen Lohnungleichheit zu unternehmen.

Das Schreiben informiert darüber, dass Lohnausfälle, welche auf Lohndiskriminierung zurückzuführen sind, ab dem Jahr 2018 von den Steuern abgezogen werden können. Lohnungleichheit muss endlich beseitigt werden - wir helfen der Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh gerne dabei, diesen Missstand zu beseitigen: Unsere Kantonale Fachstelle für Lohngleichheit darf mitsamt Logo, Internetseite www.lohnausgleich-zh.ch, vorgefassten Formularen und Schreiben von der kantonalen Verwaltung übernommen werden.

Falls Frau Walker Späh jedoch nicht noch mehr undurchsichtigen Behördendschungel schaffen möchte, hätten wir eine viel einfachere Idee: Lohntransparenz.

Erst wenn wir über Löhne reden, wissen wir, ob unsere Löhne fair sind. Lohntransparenz macht Lohndiskriminierung sichtbar. Sie ist einfacher umzusetzen als die «Fachstelle für Lohnausgleich» und sie ist äusserst effizient. Gerade 2019, im Jahr der Frauen, wäre es wichtig, dass die Regierungsrätin Frau Walker Späh ein starkes Zeichen gegen Lohndiskriminierung setzt.

Reden wir über Löhne, verhindern wir Lohndiskriminierung.

Auf der Website zeigdeinenlohn.ch haben bisher über 1500 Personen ihre Löhne offengelegt. Hier erfährst du, wieso Lohntransparenz Sinn macht und wie sie umsetzbar ist.

Dieser Brief wurde an Politiker*innen verschickt
Das Formular, mit dem Frauen den Abzug beantragen